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Das Lateinamerikanische Kino |
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DAS LATEINAMERIKANISCHE KINO
Das vermutlich bekannteste lateinamerikanische Kino ist das Mexican Movie, schon während der 40er Jahre sehr bekannt, insbesondere durch den Regisseur Emilio Fernandez „El Indio“. Dieser Zeitraum wird auch als die „Goldenen Jahre“ des Mexican Movie bezeichnet, mit Schauspielern wie Maria Felix, Jorge Negrete, Carmen Sevilla, Pedro Armendaris und Mario Moreno „Cantinflas“.
Auch Argentinien erlebte eine Zeit mit vergleichsweise großem Erfolg, ebenso Brasilien mit dem Regisseur Glauber Rocha y Nelson Pereira dos Santos, der in seinen Filmen die soziale Wirklichkeit zeigte.
Das Kino in Kuba wurde vollständig bestimmt von der Revolution. Tomas Gutierrez Alea (Erdbeeren und Schokolade, 1993) und Humberto Solas sind die berühmtesten Regisseure. In Chile ist es Miguel Litin.
In Peru gibt es eigentlich nur einen Regisseur, der internationalen Ruf genießt: Francisco Lombardi. Lombardi arbeitet seit 1977 an der Produktion von Filmen, die größtenteils auf tatsächlichen Begebenheiten beruhen oder auf Erzählungen, wie zum Beispiel „ No se lo digas a nadie “ (1998), ein guter Film über einen homosexuellen Knaben, der seine Sexualität in einer scheinheiligen, heuchlerischen Atmosphäre im Lima der oberen Mittelklasse entdeckt (auf der Grundlage der Erzählung des peruanischen Schriftsteller Jaime Baily). |
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