Sehenswertes in Peru | Reisetipps für Peru mit Dos Manos Peru


Sehenswertes in Peru

Peru ist eines der spannendsten Länder Lateinamerikas: es ist nicht nur das Heimatland des faszinierenden und mächtigen Inka-Imperiums, in Peru gibt es außerdem 83 der 103 unterschiedlichen ökologischen Zonen, die es auf der Welt gibt. Peru beherbergt zudem 11 UNESCO Weltkulturerbegebiete. Mit seiner beeindruckenden Geschichte, dem kulturellen Erbe und der schönen, variierenden Landschaft gibt es keinen Mangel an möglichen Unternehmungen.

Peru kann in drei Regionen eingeteilt werden: die Küste, die Anden und der Amazonasregenwald. Jede Region hat ihre eigene einzigartige Geographie und Attraktionen aufzuweisen.

Die Küste

Südküste
Die Küste bietet Strände und Wüste und beheimatet Lima, die Hauptstadt Perus. In Lima kann man die spanische Kolonialarchitektur im historischen Zentrum bewundern, oder man besucht eines der vielen Museen in der Stadt, wie das Nationalmuseum für Anthropologie, Archäologie und Geschichte oder das Nationalmuseum der peruanischen Kultur. Man kann außerdem in einigen der besten Restaurants in Südamerika speisen und Limas Vorzeigegericht, Ceviche, probieren.

An der Südküste liegt das Nationalreservat Paracas, in dem Seelöwen, Flamingos und andere Vögel auf den Ballestas Inseln beobachtet werden können. Wer nach mehr Abenteuer sucht, kann in der Wüstenoase Huacachina eine Dünenbuggyfahrt oder Sandboarding ausprobieren. Dieses Gebiet beheimatet außerdem die mysteriösen Nazca Linien, Bilder von Tieren und Figuren, die sich meilenweit erstrecken und nur von der Luft aus sichtbar sind.

Nordküste
An der Nordküste kann man die Strände von Máncora und Punta Sal genießen oder Surfen und Paragliding ausprobieren.

Bewundern Sie außerdem an der Nordküste einen faszinierenden Beweis für alte Zivilisationen in Peru. Chiclayo ist nicht nur eine wunderschöne Stadt, sondern auch das alte Zentrum der Moche-Zivilisation in Peru, wo wir die berühmten Gräber von "Herrn Sipan" sehen können.

Trujillo an der Nordküste von Peru ist für seine Strände und das gute Klima bekannt - aber auch für seine kulturelle Bedeutung. Heute können wir die historische Hauptstadt der Chimu-Kultur, Chan Chan, in der Nähe von Trujillo besuchen.



Die Anden

Die Inkas bauten ihr Imperium in den Anden Perus; einige der wichtigsten historischen Orte in Südamerika sind in dieser Region platziert, genau wie Perus atemberaubendste Kulisse.

Arequipa und Colca Canyon
Wer Arequipa, die weiße Stadt, im Süden besucht, kann die koloniale Architektur im historischen Zentrum bewundern und die Aussicht auf die Vulkane Misti, Chachani und Pikchu Pikchu genießen. Nicht weit von Arequipa liegt der Colca Canyon, der tiefste Canyon der Welt, wo der berühmte Andenkondor, einer der größten Vögel der Welt, beobachtet werden kann.

Titicacasee
Östlich von Arequipa liegt der Titicacasee, der höchste schiffbare See der Welt, auf der Grenze von Peru zu Bolivien. Hier kann man die schwimmenden Uroisnseln und die bezaubernden Inseln Amantaní und Taquile besuchen. Außerdem findet in der Stadt Puno am Titicacasee jährlich im Februar das farbenfrohe Candelaria Fest statt.

Die Inka Hauptstadt Cusco
Man kann diese Region nicht besuchen, ohne das Erbe der Inka zu erleben; in Cusco, der historischen Hauptstadt des Inka-Imperiums, liegen die beeindruckenden Inka-Ruinen Sacsayhuamán und Qorikancha, an denen man die einzigartige Baukunst der Inka bestaunen kann. Gleich außerhalb von Cusco liegt das heilige Tal, das erstaunliche Ausblicke, charmante Dörfer und beeindruckende Inkaarchitektur in Ollantaytambo, Pisac und Moray bietet.

Wer Abenteuer sucht, für den bieten die Anden beeindruckende mögliche Aktivitäten wie Wandern, Paragliding, Reiten, Mountainbiking und Rafting.

Machu Picchu
Eine der wichtigsten Unternehmungen in Peru ist der Besuch von Machu Picchu. Da es von den Spaniern nicht entdeckt wurde, ist Machu Picchu die am besten erhaltende Anlage aus der Inka-Zeit. Es gibt mehrere Wege, die nach Machu Picchu führen. Der berühmteste Weg ist der traditionelle, vier Tage dauernde Inka Trail (der im Februar wegen Instandhaltungsarbeiten geschlossen ist), oder man nimmt den Zug zum nahe gelegenen Aguas Calientes.



Das Amazonasgebiet

Wer ein tropischeres, wärmeres, feuchteres Klima bevorzugt, sollte den Amazonasdschungel besuchen. Das Amazonasgebiet umfasst 60 Prozent von Peru und ist eines der artenreichsten Gebiete der Welt.

Es gibt hauptsächlich zwei Wege, die in den Dschungel führen: von Lima fliegt man nach Iquitos im Norden, die größte Stadt im tropischen Regenwald, nahe der Grenze zu Ecuador, Kolumbien und Brasilien.

Von Cusco aus nimmt man den Bus in Richtung Pilcopata. Von hier aus reist man am besten mit dem Boot weiter.

Das größte Reservat im südlichen Teil des peruanischen Amazonasgebiets isst der Manú Nationalpark, in dem man mehr als 20.000 Pflanzenarten und viele verschiedene Tiere, inklusive tropischer Vögel, Affen, Schildkröten, Jaguar und große Otter sehen kann. Ein weiteres wunderschönes Schutzgebiet ist das Tambopata Reservat, welches sich bestens für Exkursionen in den Regenwald eigenen, um die Biodiversität eines der artenreichsten Orte der Welt zu bewundern.