Geographie Peru | Dos Manos Peru Reisen


Geographie Peru



Lage

Peru liegt im Westen Südamerikas. Peru besitzt eine lange Küste am pazifischen Ozean und grenzt an fünf Länder: Ecuador und Kolumbien im Norden, Brasilien im Osten, Bolivien im Südosten und Chile im Süden.

Geographische Regionen in Peru

Die Geographie Perus kann in drei Hauptregionen eingeteilt werden: die Küstenregion im Westen, die Anden im Zentrum, und die Amazonasregion im Osten.

Küste

In der Küstenregion, vorwiegend aus Wüste bestehend, liegen viele der größten Städte und Attraktionen Perus, inklusive Lima (die Hauptstadt von Peru), Pisco, Trujillo, Paracas, die Nazca Linien und der berühmte panamerikanische Highway (Carretera Panamericana). In dieser Region trifft man auf eine große Vielfalt an Vögeln und Meerestieren und begegnet Seelöwenkolonien, die ein Sonnenbad nehmen, Chilepelikanen auf der Suche nach Fisch, Chileflamingos, Humboldt-Pinguinen, Inkaseeschwalben und dem Weißbauchtölpel.

Anden Hochland

Die Andenregion kann in zwei Sektoren eingeteilt werden: in den orientalischen Bereich und den abendländischen Gebirgszug. Er beheimatet Perus größten Berg, Huascarán, mit einer Höhe von 6.768 Metern. In dieser Region liegt außerdem Cusco, die historische Hauptstadt des Inka-Imperiums, sowie Perus berühmteste Attraktion, Machu Picchu. Die Anden beheimaten Kameltiere wie Lama, Alpaca, Guanaco und Vikunja im Hochland, sowie Jaguar, Brillenbären und Tapire an den östlichen Hängen. Es gibt außerdem eine Vielzahl an Vögeln, inklusive den Puba Ibis, Kolibris und den Andenkondor, der über den Colca Canyon segelt.



Regenwald

Der Amazonasbereich umfasst mehr als 60% von Perus Fläche und liegt zwischen 80 Metern und 3.800 Metern über Meereshöhe. In dieser Region befinden sich viele Flüsse, inklusive Marañón, Ucayali und Urubamba. Der Amazonasbereich in Peru ist eines der biologisch vielfältigsten Gebiete der Welt. Hier leben eine Vielzahl an Vögeln, Affen, Schildkröten, Jaguar, Fische, Kaimane, Frösche und viele andere Tiere.

Klimazonen in Peru

Da die Geographie von Peru eine große Bandbreite an Klimazonen enthält, ist auch die Flora sehr artenreich. Man findet Polylepis, die in einer extremen Höhe im Andenhochland wachsen, sowie über 200 verschiedene Orchideen im Amazonasurwald. Diese üppige Tier- und Pflanzenwelt wird von einem System von Nationalparks und Reservaten geschützt, beispielsweise Manú Nationalpark und das Paracas Nationalreservat, das mit 30 Gebieten fast 7% des Landes umfasst.

Jahreszeiten in Peru

Peru hat zwei Jahreszeiten – die Trockenzeit (Mai bis November) und die Regenzeit (Dezember bis April), wobei dies je nach Region schwankt. Die Küste und die westlichen Andenhänge sind generell trocken, die garúa (Nebel an der Küste) drängt sich jedoch während der Trockenzeit ins Land, so dass die Sonne kaum zu sehen ist. Die Temperatur kann in dieser Gegend auf über 30° C während des Tages steigen. Die Temperatur der Andenregion ist von der Höhe abhängig, durchschnittlich liegt sie in tiefergelegenen Tälern bei 18° C und fällt auf bis zu 0° C in den größten Höhen. Das Klima im Amazonasgebiet ist warm und regenreich das ganze Jahr hindurch.