Wissenswertes über Peru | Dos Manos Peru Reisen


Wissenswertes über Peru

Peru: ein faszinierendes Reiseziel


Peru ist ein facettenreiches Land, dessen kulturelle Wurzeln tief in die Inkazivilisation hineinreichen. Peru ist ein Land, das für seine kulturelle und historische Lebendigkeit, seine geographische Vielfalt und seine kulinarischen Spezialitäten bekannt ist. Peru - Heimatland der einzigartigen Inkastätte Machu Picchu, die im Nebelwald zwischen Anden und Urwald eingebettet ist – bietet zweifellos viele Highlights für jeden Reisenden.

Peru wurde zweimal mit dem World Travel Award als das weltweit beste kulinarische Reiseziel ausgezeichnet. Peru strahlt mit kultureller Energie und zieht aufgrund seiner landschaftlichen und historischen Wunder Touristen aus aller Welt an. Es gibt viele interessante Fakten über dieses Land, die Peru zu einem faszinierenden Reiseziel in Südamerika machen.



Perus hohe Biodiversität


Peru besitzt interessante Landschaften und Klimazonen. Es ist das drittgrößte Land Südamerikas, liegt nur geringfügig südlich des Äquators und ist umgeben von Ecuador, Kolumbien und Brasilien im Norden sowie von Bolivien und Chile im Südosten.

Peru beherbergt Strände in warmen Regionen, Wüstenoasen, schneebedeckte Berge (Sierra de Andes) sowie einen tropischen Regenwald, der hin zum Amazonasbecken im Osten führt. Aufgrund dieser geographischen Vielfalt ist Peru reich an natürlichen Rohstoffquellen, die Kupfer, Silber, Gold, Erdöl, Holz, Fisch, Eisenerz, Kohle und Wasserkraft umfassen. Darüber hinaus produzieren Perus ertragreiche Täler eine Vielzahl an Produkten wie Kaffee, Zuckerrohr, Reis, Kartoffeln, Mais, Kochbananen, Ananas, Bananen, Gerste, Palmöl und Bohnen.

Aufgrund seiner hinreichenden natürlichen Ressourcen war Peru für den spanischen Konquistadoren im 16. Jahrhundert ein attraktives Eroberungsgebiet.



Perus indigenes Erbe


Vor der spanischen Eroberung wurde Peru von den Inkas dominiert, deren Reich sich gänzlich entlang der Westküste Südamerikas erstreckte. Eine der berühmtesten archäologischen Überreste dieser Ära ist die heilige Inkastadt Machu Picchu, eines der Sieben Weltwunder. In Peru befinden sich Tausende von Ruinen und archäologischen Anlagen, einige davon werden auf die Zeit vor der Inkaherrschaft datiert, andere sind noch nicht entdeckt.

Traditionen, die aus der Zeit vor der spanischen Eroberung stammen, sind im modernen Alltag spürbar, insbesondere in den abgeschiedenen Gegenden Perus, in denen die Menschen nach althergebrachten Traditionen leben und Quechua, die alte Sprache der Inka, sprechen. Ein Viertel der Bevölkerung in Peru spricht noch immer Quechua, einige davon sprechen ein wenig oder kein Spanisch. Webetraditionen und –muster, sowie Rituale und Inkazeremonien sind in Peru stark verwurzelt.



Die Gesellschaft in Peru heute


Peru ist eine multi-ethische Gesellschaft mit interessanter demographischer Dynamik und historischem Hintergrund. Die größte ethnische Gruppe besteht aus Amerindians, den Ureinwohnern Perus. Die zweitgrößte ethnische Gruppe besteht aus Mestizen, eine Mischung aus Ureinwohnern und Menschen mit angelsächsischer Abstammung. Die übrige Bevölkerung Perus ist eine Mischung aus Europäern, Afro-Peruanern und Asiaten.

Obwohl Peru eine erfolgreiche Demokratie ist, reich an natürliche Bodenschätzen und eine schnell wachsende Export- und Tourismusindustrie aufzuweisen hat, ist es immer noch ein sehr armes Land. Armuts- und Entwicklungsproblematiken bleiben trotz einer wachsenden Wirtschaft bestehen. Die Armut ist am stärksten in indigenen Gemeinden in ländlichen Gebieten ausgeprägt. Ländliche Armut ist auf einen Mangel an wesentlicher Infrastruktur zurückzuführen, wie beispielsweise Bildung, Elektrizität, grundlegende Infrastruktureinrichtungen und Zugang zu Gesundheitsdienstleitungen sowie fließendem Wasser.

Mit seinen enormen archäologischen Anlagen und wachsender Ökoindustrie im Urwald ist Peru nicht nur ein Reiseziel für Touristen, sondern auch für Volontäre, die nach einer sinnvollen Aufgabe suchen und dazu beitragen wollen, die Armut zu reduzieren und die Entwicklung in einem kulturell blühenden Land voranzutreiben.